Knapp 2.400 Euro haben die Bundesbürger im Jahr 2015 im Durchschnitt für ihre jährlichen Versicherungsbeiträge ausgegeben. Im Vergleich zu anderen Ländern Europas investiert man besonders viel für die Gesundheitsvorsorge und damit für die private Krankenversicherung. Offenbar ist es den Deutschen wichtig, im Krankheitsfall gut versorgt zu sein. Damit treffen die Versicherten gleichzeitig eine eindeutige Aussage zur Wichtigkeit ihrer privaten Krankenversicherung. Man ist nämlich eher daran interessiert, gut und umfassend versichert zu sein als daran, besonders preiswert mit schlechten Leistungen geschützt zu sein. Welche Leistungen eine günstige private Krankenversicherung unbedingt enthalten sollte, erfährt man auf https://www.private-krankenversicherungen.net/guenstig/

Deutsche sind bei Versicherungen spendabel

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bringt mit seiner neuesten Analyse interessante Ergebnisse ans Licht. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern Europas geben die Deutschen überdurchschnittlich viel Geld für ihren Versicherungsschutz aus. Eine Summe von 2.387 Euro im Jahr lassen es sich die Bundesbürger kosten, gegen Risiken wie den Verlust der Arbeitskraft, Krankheiten oder gegen Schäden am Wohneigentum, am Hausrat und am Auto gut versichert zu sein. Auffallend ist lediglich, dass man in Deutschland im Vergleich wenig Geld für die Lebensversicherung ausgibt. Demnach ist der Aufbau von Vermögen durch eine kapitalbildende Versicherung nicht von nennenswertem Interesse. In anderen Ländern Europas investiert man erheblich mehr in solche Absicherungen, um für das Alter vorzusorgen. Die Schweizer beispielsweise investieren mehr als den doppelten Betrag in ihre Vorsorge, auch die Finnen sind hier besser aufgestellt. Lediglich der Pro-Kopf-Durchschnitt liegt in Europa noch erheblich unter den Ausgaben der deutschen Versicherten.

Gut versichert im Krankheitsfall

Erfreulich ist die Vorsorge gegen Krankheiten. Während man in Europa im Monat durchschnittlich nur etwa 207 Euro ausgibt, gehen in Deutschland im Schnitt 453 Euro auf das Konto der privaten Krankenversicherer. Unabhängig vom Alter des Versicherten kann man bei diesem Betrag davon ausgehen, dass ein vernünftiger privater Versicherungsschutz gewährleistet ist, der zwar nicht aus Leistungen im Premiumsegment besteht, der aber immerhin so gut gewählt ist, dass eine vernünftige Vorsorge im Krankheitsfall möglich ist. Der Schluss liegt nahe, dass man in Deutschland also weniger daran interessiert ist, besonders günstig versichert zu sein als vielmehr eine Vorsorge bei Krankheiten und Behandlungen zu genießen, die auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten ist. Damit heben sich die deutschen Versicherten im Bereich der privaten Krankenversicherung deutlich von den Versicherten aus anderen europäischen Ländern ab.

Kein Beweis für überteuerte Beiträge

Die Untersuchung des GDV ist auch deshalb interessant, weil sich das Vorurteil der überhöhten PKV-Beiträge damit nicht untermauern lässt. Häufig wird in einschlägigen Medienberichten kolportiert, dass die private Krankenversicherung zu teuer ist und eher durchschnittliche Leistungen erbringt. Stetig steigende Beiträge sind scheinbar ein weiteres Indiz dafür, dass das System der PKV in Deutschland nicht mehr funktioniert. Die neuesten GDV-Analysen dürften dieses Vorurteil nicht bestätigen. Selbst wenn es sich nur um einen durchschnittlichen Ansatz für einen PKV-Monatsbeitrag handelt, sind 453 Euro doch für eine private Krankenversicherung mit einem ausgewogenen Schutz sehr angemessen. Betrachtet man die neue GDV-Untersuchung also in einem größeren Kontext, ist die Aussagekraft zugunsten der privaten Krankenversicherung noch höher. Exorbitant hohe Beiträge für die PKV lassen sich anhand dieser Zahlen erst einmal nicht bestätigen.

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