Grauer Star: Die Symptome der verbreiteten Alterserscheinung

Wie erkennt ein Augenarzt den Grauen Star?

Der Augenarzt erkennt die Ablagerungen in der Augenlinse. (Bildquelle: © Yvonne Weis – Fotolia)

Die Katarakt, so bezeichnet man in der Medizin den Grauen Star, ist eine Linsentrübung, die jedem Menschen ab einem bestimmten Lebensalter droht. Der Arzt kann bei einer Untersuchung die Ablagerungen in der Augenlinse erkennen, die die Linse milchig erscheinen lassen. Im Vorfeld einer Operation am Grauen Star (http://www.initiativegrauerstar.de/wie-erkennt-ein-augenarzt-den-grauen-star/) wird er umfangreiche Untersuchungen veranlassen, die das Auge exakt biometrisch vermessen. Neben der Bestimmung der Brillenstärke wird er die Sehschärfe mit und ohne Brille messen, den Augeninnendruck prüfen, untersuchen, ob eine Hornhautkrümmung vorliegt, die Achsenlänge des Auges bestimmen und daraus ableiten, welche Kunstlinse bei einer Operation am Grauen Star in Frage kommen kann. Dazu werden mithilfe eines Mikroskops der vordere und hintere Augenabschnitt untersucht.

Wie äußert sich der Graue Star?

Für den Betroffenen wird bei Grauem Star das Sehen zunehmend trüber und lässt Objekte wie unter einem Grauschleier wirken. Die Patienten schildern ihrem Arzt zunehmend verschwommenes Sehen, Doppelbilder und Kurzsichtigkeit. Vor der Entwicklung von Kunstlinsen stand die Augenheilkunde der Alterserscheinung weitgehend hilflos gegenüber. Auf Medikamente spricht das Phänomen nicht an. Nur eine Operation, die die eigenen Augenlinsen durch Kunstlinsen ersetzt, kann Abhilfe schaffen. Besonders die modernen Premiumlinsen sind dabei sehr beliebt. Zu diesen zählt die Multifokallinse (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/), die nicht nur den Grauen Star beseitigt, sondern gleichzeitig weitere Sehschwächen korrigieren kann. Wer eine Operation an der Katarakt in Betracht zieht, sollte sich über die Chancen für ein besseres Sehvermögen mit modernen Premiumlinsen wie der Multifokallinse informieren.

Grauer Star: Ursachen und Behandlung

Mit zunehmendem Alter – meist bildet das 60. Lebensjahr einen Scheidepunkt – verlangsamen sich verschiedene Stoffwechselprozesse im menschlichen Organismus. Davon sind auch die Augenlinsen betroffen. Es kommt zu Ablagerungen von Stoffwechselprodukten. Die Erscheinung trifft manche altersbedingt etwas früher, andere später. Die Ablagerungen lassen die Linsen aufquellen. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Mellitus können den Vorgang und die Bildung des Grauen Stars beschleunigen, da sich dabei kleinste Zuckermoleküle auch in die Augenlinse bewegen und dort zu Flüssigkeitsansammlungen führen. Die Katarakt ist teilweise angeboren und kann auch jüngere Menschen betreffen. Wie weit verbreitet Grauer Star ist, zeigt die Zahl der Operation von rund 800.000 Eingriffen pro Jahr allein in Deutschland. Der Einsatz von Kunstlinsen wie der Multifokallinse ist in der Behandlung des Stars (http://www.initiativegrauerstar.de) alternativlos und ein Routine-Eingriff.

Grauer Star: Mehr Lebensqualität durch eine Operation mit Kunstlinsen

Operationen der Katarakt bringen für Betroffene einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität. Nicht nur wird der Graue Star behoben. Moderne Kunstlinsen verhelfen den Patienten zu sehr klarer Sicht, da Premiumlinsen wie die Multifokallinse oft weitere Sehschwächen korrigieren und zusätzliche Sehhilfen obsolet machen. Betroffene ziehen daher gern Multifokallinsen bzw. Mehrstärkenlinsen mit Zusatzfunktionen den Standardlinsen vor, die nur einen Brennpunkt besitzen und unter Umständen eine zusätzliche Lesehilfe erfordern. Wird bei einer Grauer Star Operation eine Multifokallinse eingesetzt, kann der Betroffene in der Regel auf weitere Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen verzichten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Pin It on Pinterest

Share This