Heute hatten wir die Gelegenheit, mit der professionellen Springreiterin Rileigh Tibbott aus Wellington zu sprechen. Sie ist Eigentümerin und Betreiberin ihrer Farm Tibbott Equestrian. Geboren in einer kleinen Stadt in Pennsylvania, zog Rileigh nach Florida, um gleich nach der High School ihrer Leidenschaft, dem Reiten, nachzugehen. Sie hat große Erfolge im Springen auf hohem Niveau und in der Ausbildung junger Pferde erzielt. Sie ist auch eine erfolgreiche Polospielerin und genießt es einfach, mit Pferden zusammen zu sein.

1. Wie lange reiten Sie schon?

Ich reite Pferde, seit ich laufen kann. Ich habe als Kind mit dem Wanderreiten begonnen und mich sofort in diesen Sport verliebt. Seit 2017 bin ich ein Profi. Es war kein einfacher Weg, aber ich würde ihn um nichts in der Welt missen wollen.

2. Welche Disziplin(en) reitest du? Hast du eine Lieblingsdisziplin?

Ich reite Springpferde und spiele auch Polo. Mein Geschäft ist ganz auf Springpferde ausgerichtet, ich kaufe und verkaufe hauptsächlich Importe aus Europa, aber meine Lieblingsbeschäftigung ist eindeutig das Polospielen.

3. Was ist das Schwierigste daran, ein eigenes Geschäft zu führen?

Am schwierigsten ist es, von meiner Familie getrennt zu sein. Ich lebe jetzt seit etwa 6 Jahren allein in Florida, aber es wird nie einfacher, von ihnen getrennt zu sein. Außerdem ist es wichtig, dass ich die nötige Selbstdisziplin aufbringe, um das zu tun, was ich tun muss, und ein gutes Zeitmanagement habe.

4. Erzählen Sie uns mehr über Ihr Pferd! Größe/Alter/Rasse/Stacheln?

Ich habe derzeit eine ganze Reihe von Pferden, aber mein Pferd des Lebens ist Charley. Er ist ein 13 Jahre altes Warmblut von Numero Uno. Ich habe ihn seit etwa 4 Jahren und er hat meine Karriere an Orte gebracht, von denen ich nur geträumt habe. Als ich ihn bekam, war er definitiv sehr temperamentvoll. Nach viel Arbeit und Zeit, um sich gegenseitig kennenzulernen, ist er schließlich mit mir auf die 3*-Stufe aufgestiegen. Seine größte Macke ist seine Angst vor Wasser. Ich muss liverpools immer vor Ausstellungen schulen und sicherstellen, dass er in der richtigen Verfassung ist.

5. Was hat Sie dazu inspiriert, Ihr eigenes Pferdeunternehmen zu gründen? Wie lange haben Sie ihn schon?

Mein Großvater ist meine größte Inspiration, wenn es ums Geschäft geht. Er hat immer an meine reiterlichen Fähigkeiten geglaubt und alles dafür getan, dass ich erfolgreich sein konnte. Ich wusste schon in jungen Jahren, dass ich in meinem Leben immer Pferde haben wollte. Ich habe mein Geschäft jetzt seit etwa 3 Jahren. Es ist definitiv die größte Herausforderung, die ich je gemacht habe, aber jedes Jahr lerne ich mehr und wachse, und ich bin für immer dankbar, dass ich das Risiko eingegangen bin.

6. Was gefällt dir am besten an deinem Job?

Das Schönste an meinem Job ist es, die Entwicklung meiner Pferde und Kunden zu sehen. Es gibt wirklich nichts Schöneres, als zu sehen, wie etwas, an dem ich beteiligt war, Erfolg hat. Am wichtigsten ist es, Pferde zu verkaufen, die bei ihren neuen Besitzern erfolgreich sind.

7. Ich liebe es, all die Orte zu sehen, an die du reist! Worauf freuen Sie sich dieses Jahr am meisten?

Mein absoluter Lieblingsort ist der Kentucky Horse Park. Der Veranstaltungsort ist so fantastisch und die Menschen sind so freundlich. Ich habe wirklich das Gefühl, dass die Pferde so sehr davon profitieren, weil es für sie so natürlich ist und nicht wie eine normale Show. Sie können an ihrem freien Tag über die Felder galoppieren und einfach ganz normale Pferde sein.

8. Welche Tipps können Sie jemandem geben, der sein eigenes Pferdeunternehmen gründen möchte?

Mein Rat ist, sich Zeit zu nehmen und zu verstehen, worauf man sich einlässt. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass das Reiten und die eigene Karriere wahrscheinlich auf der Strecke bleiben werden, während man sich darauf konzentriert, sein Geschäft zu organisieren und zum Laufen zu bringen. Am Ende wird es sich aber lohnen!

9. Hast du dieses Jahr irgendwelche Pläne für eine Ausstellung?

Ja! Ich plane, mit einer Gruppe meiner Pferde und ein paar Kundenpferden nach Ocala, Kentucky und möglicherweise nach Tryon zu fahren.

10. Wie gehst du damit um, die Verletzungen zu überwinden, die du dir beim Reiten zugezogen hast?

Die Verletzungen sind der schwierigste Teil des Sports. Es ist wirklich ein mentales Spiel. Die Pferde können definitiv spüren, wenn man nervös ist, also muss man immer sicherstellen, dass man sich seiner Entscheidungen sicher ist. Das Wichtigste ist, dass man wieder aufsitzen kann.

11. Wenn du nicht reitest, was machst du dann?

Ich mag Musik sehr gerne, also spiele ich Gitarre und bin gerne mit Menschen zusammen, die mir wichtig sind. Außerdem liebe ich das Modeln, das in letzter Zeit zu einer Leidenschaft von mir geworden ist.

12. Was rätst du jungen Reitern, die eine Karriere im Springsport anstreben?

Mein Ratschlag lautet: Verfolge deine Träume und glaube an dich selbst. Das ist etwas, das so oft gesagt wird, aber nicht wahrer sein könnte. Ich hätte mir das Leben, das ich jetzt führe, nie vorstellen können, aber Entschlossenheit macht sich bezahlt, und harte Arbeit zahlt sich wirklich aus, auch wenn es Jahre dauert, bis man sie zeigen kann.

13. Wenn du nicht Springreiterin wärst, was würdest du dann machen?

Mein Traum als Kind war es immer, Tierärztin für große Tiere zu werden. Als ich 12 Jahre alt war, habe ich gelernt, wie man Pferden Infusionen gibt, und habe mich total in die Arbeit der Tierärzte verliebt.

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