Grauer Star bzw. Katarakt: Standardlinsen oder Premiumlinsen wie Multifokallinse einsetzen

Standardlinsen und Premiumlinsen im Vergleich

Die Multifokallinse kann eine Gleitsichtbrille überflüssig machen. (Bildquelle: © Konstantin Yuganov – Fotolia)

Bei einer Operation des Grauen Stars (http://www.initiativegrauerstar.de/standardlinsen-und-premiumlinsen-im-vergleich/) wird die natürliche Augenlinse durch eine Kunstlinse ersetzt. Die Auswahl der richtigen Kunstlinsen muss mit Sorgfalt getroffen werden, da sich die verschiedenen Kunstlinsen in einigen wesentlichen Punkten voneinander unterscheiden. So kann je nach Linsenmodell nicht nur ein Grauer Star oder Katarakt, sondern auch eine Altersweitsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung korrigiert werden. Standardlinsen sind Kunstlinsen mit nur einem Brennpunkt. Dadurch können sie entweder in der Nähe oder in der Ferne scharfes Sehen ermöglichen. Wem dies nicht reicht, der sollte zur Multifokallinse greifen. Sie kann nicht nur eine Lesebrille, sondern auch eine Gleitsichtbrille überflüssig machen, da sie nicht nur einen, sondern mehrere Brennpunkte besitzt. Die Multifokallinse wird zu den Premiumlinsen (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/sonderlinse-premiumlinsen-operation/) gezählt. Dies trifft auch auf die asphärischen Kunstlinsen und die torischen Kunstlinsen zu.

Linsen mit Zusatznutzen: Asphärische und torische Premiumlinsen

Asphärische Premiumlinsen sind in der Lage, die Belastung der Augen zum Beispiel durch UV-Licht in einem erheblichen Maße zu reduzieren. Torische Linsen kommen für alle Personen infrage, bei denen eine Hornhautverkrümmung festgestellt wurde. Der Augenarzt kann dem Patienten die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen und je nach Augenleiden wichtige Entscheidungshilfen geben, wenn es darum geht, die richtigen Kunstlinsen (http://www.initiativegrauerstar.de) auszuwählen. Dabei kommt es auf eine sinnvolle Kombination von Zusatznutzen der Linsen für höchsten visuellen Komfort an.

Anwendung von Kunstlinsen bei Grauer Star bzw. Katarakt Operation

Ein Grauer Star: Medizinisch Katarakt genannt, ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Alterserscheinung. Er macht sich verstärkt ab dem 60. Lebensjahr bemerkbar. In einzelnen Fällen kann er deutlich früher auftreten. Eine Katarakt kann nicht mit konventionellen Mitteln, also Medikamenten, sondern nur operativ behandelt werden. Operationen am Grauen Star zählen heute zu den am meisten durchgeführten Operationen in Deutschland und weltweit. Nur selten dauert sie länger als 20 Minuten. Zuerst wird die natürliche Augenlinse mittels Ultraschall entfernt. Ist dies geschehen, kann die neue künstliche Augenlinse eingesetzt werden. Sind beide Augen betroffen, werden sie nicht zusammen, sondern in zeitlichen Abständen getrennt operiert.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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