Maßnahmen sollten schon bei der Beschaffung ansetzen

Optimierung senkt Energiebedarf für Industriewärme

Foto: Fotolia / Gunnar Assmy

sup.- In Gebäuden und Produktionsanlagen mit hohem Wärmebedarf gibt es meistens auch ein erhebliches Einsparpotenzial. Um durchschnittlich 15 Prozent könnte der Energieverbrauch für thermische Prozesse in Industrie und Gewerbe sinken, wenn dort die Chancen energetischer Optimierungen konsequent genutzt werden. Darauf weist die Initiative EnergieEffizienz hin, eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Informationskampagne. Träger der Initiative ist die Deutsche Energie-Agentur (dena), nach deren Ansicht die wirtschaftliche Bedeutung entsprechender Maßnahmen in zahlreichen Firmen noch immer unterschätzt wird: “Der mit Abstand größte Energiebedarf in Industrie und produzierendem Gewerbe entfällt auf die Erzeugung von Wärme für technische Prozesse. Prozesswärme ist daher für viele Unternehmen ein bedeutender Kostenfaktor geworden.” Als Konsequenz dieser Entwicklung bekommen Energie-Managementsysteme und Energie-Audits branchenübergreifend einen immer größeren Stellenwert innerhalb der betrieblichen Abläufe.

Die empfohlenen Strategien zu kostenreduzierenden Verbesserungen setzen meistens bei einer detaillierten Ist-Analyse des Verbrauchs, bei einer ersten Minimierung von Wärmeverlusten und einer Optimierung des aktuellen Bedarfs an. Anschließend geht es um den Austausch ineffizienter Systemkomponenten sowie um die heutigen Möglichkeiten der technischen Wärmerückgewinnung. Darüber hinaus lohnt es sich in vielen Betrieben, den Einsatz besonders verbrauchssenkender Umwandlungs- und Erzeugungstechnologien zu prüfen. Dazu zählen nach Angaben der dena Wärmepumpen und Wärmespeicher ebenso wie Solarthermie-Systeme und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Dieser Modernisierungsfahrplan vernachlässigt jedoch potenzielle Verlustfaktoren, die bereits vor dem Einsatz der verwendeten Brennstoffe drohen: Schon bei der Beschaffung von Wärme-Energien zahlen sich systematische Beobachtungen der Preisentwicklung sowie Anbietervergleiche hinsichtlich des Leistungs- und Serviceumfangs aus. Dazu gehört bei leitungsungebundenen Brennstoffen auch eine Absicherung vor Verlusten durch fehlerhafte Zähleranlagen an den Lieferfahrzeugen. Als Schutzmaßnahme bietet sich hier das RAL-Gütezeichen Energiehandel (http://www.guetezeichen-energiehandel.de) an, ein Qualitätsprädikat für besonders intensiv überwachte Anbieter. Funktionsfähigkeit und Eichgültigkeit der Messgeräte zur Mengenerfassung werden bei diesen Händlern weit über die gesetzlichen Intervalle hinaus kontrolliert (www.guetezeichen-energiehandel.de). Die Überprüfungen umfassen neben der Liefertechnik auch den Fuhrpark und die Lagerlogistik. Sie tragen deshalb dazu bei, dass der Ertrag energetischer Verbesserungen nicht durch eventuelle Messabweichungen aufgrund technischer Mängel wieder aufgehoben wird.

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