Die Wissenschaft beweist, dass problematische Partnerschaften die Herzgesundheit gefährden. Nicht nur Cholesterin und Bewegung sind wichtig. Auch erfüllende Liebe hält gesund.

Medizin zum Weltherztag 29.9.: Liebesleid schädigt das Herz

Beziehungsleid schädigt das Herz

Die Wissenschaft zeigt, wie problematische Partnerschaften die Herzgesundheit gefährden. Nicht nur Cholesterin und Bewegung sind wichtig. Auch erfüllende Liebe hält gesund.
Alltag und Arbeit lenken Paare zwar ab und Beziehungskrisen können leichter verdrängt werden. Doch im Inneren beginnt es zu brodeln. Zuerst arbeiten nur die Gedanken und Sorgen auf Hochtouren, dann aber graben sie sich in die Gesundheit.

Studien beweisen, dass sich Stressreaktionen (Augenschlag, Hautleitfähigkeit, GesichtsEMG) und Herzfrequenz1) beim Anblick von Fotografien geliebter Lebens-/Ehepartner deutlich positiv verändern. Die teils beruhigende, teils wohltuend aktivierende Wirkung zeigt, wie wichtig eine liebevolle Partnerschaft und wie “gesund” Liebe ist.
Umgekehrt schlagen beim Anblick eines/r Partners/in, mit dem/r man in Krise lebt, die negativen Stressreaktionen und Herzschlag stark aus. Wer also in einer problematischen Partnerschaft lebt, ist ständig erhöhter emotionaler Stressbelastung (romantic stress) ausgesetzt und riskiert seine Gesundheit.

Wissenschaftler belegten2) erst kürzlich, dass bei konstant negativem Stress die körpereigenen Abwehrkräfte alarmiert und damit erhöht bleiben. Ist das Immunsystem aber im Dauerstress, dann kommt das Herz nicht mehr zu Ruhe und Regeneration. Aber auch Vergessen und später Demenz können die Folge sein, weil sich Abbauprodukte (Plaque) der Immunreaktion im Gehirn anlagern.

Der für seine Körper-Seele Symbolik bekannte Arzt Dr. Rüdiger Dahlke sieht in der Krankheit Angina Pectoris (Verengung der das Herz umgebenden Gefäße), eine Parallele bzw. das Symbol für eingeengte Empfindungen und Liebe, die nicht gelebt werden kann. Über kurz oder lang “verhungert” das Herz und kann ganz absterben. 4)

Doch warum schaffen es viele Paare nicht, sich entweder friedlich zu trennen oder gemeinsam glücklicher zu leben? On-Off Beziehungen sind sehr häufig – immer wieder ein neuer Beziehungsversuch, immer wieder neu Versagen.
Es ist das Band der neuro-biochemischen Bindung, das sogar zerrüttete Partnerschaften aufrecht erhalten kann. Vom Kennenlernen und Verlieben an passieren sublimar Prägungen auf den Partner. Diese werden ausgelöst durch Geruch/Pheromone und gehalten durch diverse Botenstoffe, die ein Auseinandergehen unmöglich erscheinen lassen, selbst wenn das Leiden fast unerträglich ist.
Die Forschung hat diesen Mechanismus heute entschlüsselt und das entsprechende Präparat AMOREX, auf natürlicher Basis als Nutraceutical in die Apotheken gebracht.

Das Herz als Sitz der Gefühle, der Liebe und des Lebens ist ein uraltes Symbol, das schon auf spanischen Höhlenmalereien3) gefunden wurde. Zum Weltherztag ist es wichtig, die Herzgesundheit auch im Zusammenhang mit der Liebe zu sehen. Wer Liebe und Beziehung erfüllend und glücklich leben kann, der trägt zu einem gesunden Herzen bei.

Literatur:
1.Guerra, P. et al.: Viewing Loved Faces Inhibits Defense Reactions: A Health-Promotion Mechanism? in: PLoS One. 2012; 7(7): e41631. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3402448/#pone.0041631-Krantz1
2.Kan, M.J., et al: Arginine deprivation and immune suppression in a mouse model of Alzheimer’s disease. in: The Journal of neuroscience, 2015 Apr 15;35(15):5969-82. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25878270?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=DOC+News+1504+AT
3.Marinkovic, S., et al.: Heart in anatomy history, radiology, anthropology and art. in: Folia morphologica. May 2014, Vol. 73, No. 2, pp. 103-112 .
4.Dahlke, R.: Herz(ens)probleme: Bedeutung und Chance von Herz- und Kreislaufproblemen, Wilhelm Goldmann Verlag, München 2011.

Forschung und Innovation auf dem Gebiet der neurobiologischen Grundlagen von Liebe, (Paar-)bindung, liebesinduziertes Leid.

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Claudia Kowatsch
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