Mitteilung der EU-Kommission zur Einlagensicherung

(Mynewsdesk) München, 21. Oktober 2015 – Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken sprechen sich dafür aus, die bewährten deutschen Systeme der Einlagensicherung zu erhalten. Ein gemeinsames europäisches Sicherungssystem, wie von der EU-Kommission heute wieder gefordert, lehnen die Kreditgenossenschaften ab. Dazu Jürgen Gros, Mitglied des Vorstands beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB):

„Brüssel setzt das Vertrauen der Sparer aufs Spiel. Mit einer europäischen Einlagensicherung würden Brandschutzmauern eingerissen, die nationale Bankenmärkte vor dem Übergreifen von Turbulenzen schützen sollen. Das geht auf Kosten der Finanzstabilität in Europa und vor allem auf Kosten der Bankkunden in Deutschland. Es ist niemandem zu vermitteln, warum wir den bewährten nationalen Schutz unserer Ersparnisse gegen eine instabile europäische Sicherungseinrichtung eintauschen sollten. Das notwendige Vertrauen in die Sicherheit der Einlagen geht dadurch verloren.“

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Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vereint unter seinem Dach 1.300 genossenschaftliche Unternehmen. Dazu zählen 279 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.021 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt 53.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand 30.06.2015)

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