Vor wenigen Wochen haben kräftige Unwetter den Hausbesitzern in Deutschland das Leben schwer gemacht. Die Bilder der Überschwemmungen sind noch nicht aus dem Gedächtnis verbannt, doch besorgte Versicherte stellen sich schon jetzt die Frage, ob nun mit einer erneuten Kündigungswelle im Bereich der Gebäudeversicherung zu rechnen ist. Die Unsicherheit ist berechtigt, denn in den vergangenen zwei Jahren hatten viele Gesellschaften langjährige Verträge gekündigt. Für den Versicherten hat das gravierende Folgen.

Zwei Milliarden Euro Schaden im Juni

Allein die heftigen Unwetter im Mai und Juni 2016 haben in Deutschland Schäden in Höhe von etwa 2,6 Milliarden Euro verursacht. Davon waren rund 1,2 Milliarden Euro versichert, sie entfielen zum großen Teil auf die Wohngebäudeversicherer. Hausrat- und Kraftfahrzeugversicherer waren weniger stark betroffen. Die Gebäudeversicherung gilt traditionell als defizitär, und die Versicherer sind ständig bemüht, die Wirtschaftlichkeit dieser Sparte zu optimieren. Quersubventionierungen aus anderen Versicherungssparten sind nicht erwünscht, doch sie sind ein Mittel, die Beiträge weitgehend stabil zu halten. In der jüngeren Vergangenheit zeigten erste Konsolidierungsmaßnahmen der Versicherer bereits Wirkung. Trotzdem stellt sich jetzt die Frage, ob eine erneute Kündigungswelle auf die Versicherten zurollt. Gerade die Inhaber von älteren Verträgen mussten in den letzten beiden Jahren verstärkt mit Kündigungen durch den Versicherer rechnen.

Steigende Zahl an Vertragskündigungen seit 2014

Mit den unerwarteten Kündigungen aus den Jahren 2014 und 2015 hatten die Gesellschaften versucht, ältere Verträge aufzulösen und zu teuren Konditionen erneut abzuschließen. Dazu bedient man sich eines einfachen Kniffs. Der Versicherer kündigt den Vertrag zum Zeitablauf und führt ihn nur zu einer deutlich höheren Prämie fort. Die Versicherten zeigen sich angesichts dieser unerwarteten Auflösung verunsichert und sind mit der Prämienerhöhung einverstanden. So konnte sich die Versicherungssparte Schritt für Schritt sanieren, die Kosten wurden allerdings auf die Versicherten abgewälzt. Begründet wurde dieses Vorgehen damit, dass Schäden an alten Gebäuden sehr aufwändig zu sanieren seien, so dass die günstige Versicherungsprämie nicht mehr angemessen ist. Für die Versicherten war es kurzfristig die einzige Lösung, den Vertrag zu den neuen Konditionen fortzuführen, um dann im Folgejahr nach einem ausführlichen Versicherungsvergleich zu einer anderen Gesellschaft zu wechseln. Welche Gesellschaft beim letzten Gebäudeversicherung Test am besten abgeschlossen hat, erfährt man auf http://www.xn--gebudeversicherungtest-24b.de/

Gefahr von Kündigungen bleibt

Auch jetzt dürfte bei älteren Verträgen eine latente Gefahr vorhanden sein, eine Kündigung durch den Versicherer zu erhalten. Ob es tatsächlich zu einer Kündigungswelle kommt, wie sie Verbraucherschützer schon jetzt befürchten, bleibt natürlich abzuwarten. Sofern eine Auflösung des Vertrags durch den Versicherer eintrifft, sollten die Versicherten Ruhe bewahren. Meist wird ein Angebot beigefügt, das mit einer Beitragserhöhung verbunden ist. Akzeptiert der Versicherte diese Beitragserhöhung, wird der Vertrag fortgeführt. Der Versicherte sollte dann auf eine Laufzeit von einem Jahr achten. Innerhalb dieser Zeit kann er seinen Versicherungsschutz überprüfen und die Preise mit anderen Anbietern vergleichen. Ein Wechsel zum Ablauf des Vertrags kommt in Frage, wenn andere Gesellschaften erheblich günstiger sind. Auf eine Gebäudeversicherung zu verzichten, ist keine gute Lösung. Bei einem erneuten Schaden aus Unwettern wären die Kosten dann aus eigener Tasche zu zahlen. Da solche Schäden schnell mehrere 100.000 Euro kosten, führt der Verzicht auf eine Gebäudeversicherung im schlimmsten Fall zu akuten finanziellen Problemen.

 

 

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