Der Verfügbarkeit wichtiger IT Systeme und der dort laufenden kritischen Dienste und Anwendungen, muss in jedem modernen Unternehmen höchste Priorität eingeräumt werden. Viele Geschäftsführer und IT-Verantwortliche sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass bereits bei einer Verfügbarkeit der IT-Systeme in Höhe von 99%, mehr als 87,7 Stunden an ungeplanter IT-Ausfallzeit enthalten sind. In Tagen umgerechnet, sind dies mehr als 3,65 Tage im Jahr, an denen die Mitarbeiter oftmals nicht arbeiten können. Jede Minute an ungeplanter Ausfallzeit im Serverraum oder Rechenzentrum, kann für das betroffene Unternehmen nicht unerhebliche Folgen haben. Je nach Unternehmensgröße und Branche, können die durch IT Downtime verursachten Produktivitätseinbußen enorme Schäden verursachen.

Unterschätzte Gefahren im Serverraum und RZ

Fällt die Kühlung der oftmals dicht gepackten IT Racks aus, können wichtige Server-, Netzwerk- und Speichersysteme innerhalb kürzester Zeit ausfallen. Besonders die in Storage- und Backup-Systemen verbauten HDD- oder SSD-Festplatten müssen innerhalb des vom Hersteller spezifizierten Temperaturbereiches betrieben werden. Ein überhitzter Serverschrank kann so schnell zu einem Daten-GAU führen. Eine weitere physikalische Gefahr stellt Brand bzw. Feuer dar. So manches defekte Netzteil war Ursache für einen völlig ausgebrannten Serverraum. Ähnlich fatal für die Verfügbarkeit der kritischen IT-Infrastruktur ist der Austritt von Wasser. Was passiert, wenn Wasser auf Strom trifft, sollte jedem IT Verantwortlichen und Administrator ausreichend bekannt sein.

Datendiebstahl, Einbruch, Sabotage und Vandalismus

Risikopotentiale, man denke an Datenklau, Sabotage oder auch an Einbruch, werden in Bezug auf die IT-Infrastruktur oftmals sträflich vernachlässigt. Nicht immer erfolgt der Diebstahl von sensiblen (Firmen-) Daten durch externe Hacker. Daher sollte der Serverraum oder das Rechenzentrum auch im Inneren ausreichend überwacht werden.

Ganzheitliche Security Lösungen für die sensible IT Infrastruktur

Eine budgetfreundliche Infrastruktur Überwachungslösung für Technik- und Serverräume stellt das Ethernet-basierte Alarmsystem 500 des Herstellers Didactum dar. Hierbei handelt es sich um eine fortschrittliche IT-Infrastruktur Überwachungslösung, die mit Unterstützung von intelligenten Sensoren eine Vielzahl von Risiken und Gefahren im Serverraum und IT-Rack erkennen und melden kann.

Frei nach dem Baukastenprinzip, kann der IT-Entscheider das Alarmsystem 500 mit individuellen Sensoren bestücken. Angefangen mit Temperatursensoren, Luftfeuchtesensoren und Rauchmeldern, über Wassersensoren und Türkontakten, bis hin zu Spannungssensoren (Gleich- und Wechselstrom). Jeder intelligente Sensor von Didactum ist mit einer OID ausgestattet und kann über LAN / WAN von SNMP-Tools und Netzwerk-Management-Software (Nagios, check_MK, OpenNMS, PRTG usw.) abgefragt werden.

Modbus-RTU fähige Endgeräte (z.B. Stromzähler) oder Sensoren können auf Wunsch ebenfalls an das SNMP-kompatible Infrastruktur Alarmsystem angeschlossen werden (Modbus-RTU Modul erforderlich).

Kritische Zustandsänderungen meldet das Alarmsystem per SNMP, Relaisschaltung, E-Mail oder SMS (LTE Modem oder Web-to-SMS Service benötigt). Weitere Highlights sind digitale bzw. potentialfreie Kontakte für die Ethernetanbindung von Anlagen und Systemen der Haus- und Gebäudetechnik. Somit kann eine Störung der Klimaanlage vom Alarmsystem 500 sofort an die zuständigen Mitarbeiter gemeldet werden.

Weitere Informationen zum Thema IT-Infrastruktur Überwachung erhalten IT Entscheider und Administratoren unter https://www.didactum-security.com. Neben einem Konfigurator als Entscheidungshilfe für die Wahl eines geeignetes Alarmsystems, werden auch interessante Monitoring Starter Sets angeboten. Deutschsprachige Installationsanleitungen sind unter https://www.technologie-portal.de zu finden.

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