Kollision/Giftköder

Kollision zwischen Radler und Hund
Die Vorstellung, als Radfahrer mit einem Hund zusammenzustoßen, tut in doppelter Hinsicht weh: Zum einen möchte man das Tier nicht verletzen, aber auch nicht sich selbst. Wenn man am Ende aber auch noch versicherungstechnisch in die Röhre guckt, ist das Maß voll. So erging es einer Frau, die an einem Hund vorbeiradelte. Nach Angaben der ARAG Experten spazierte der involvierte Vierbeiner auf der einen, sein Herrchen auf der anderen Seite der Straße. Die Leine zog der Hund hinter sich her. Als die Radlerin sich näherte, pfiff das Herrchen seinen Hund erfolglos zu sich. Dieser überhörte den Befehl geflissentlich. Die Radlerin verlangsamte daraufhin ihr Tempo. Auf der gleichen Höhe des Hundes angekommen, überlegte dieser es sich in letzter Minute doch noch und wechselte die Straßenseite zu seinem Herrchen. Dabei kollidierten Radler und Tier. Während der Vierbeiner mit einem Schrecken davonkam, verletzte sich die Radlerin nachhaltig am Knie. Der Haftpflichtversicherer des Hundehalters sprang zwar mit Schmerzensgeld- und Schadensersatz ein, kürzte jedoch die Forderungen der Gestürzten, weil er eine Mitverantwortung der Radfahrerin sah. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin: Wer seinen Hund auf einem für Radfahrer freigegebenen Weg frei laufen lässt, handelt sorgfaltswidrig. Umso schlimmer, dass der Hund nicht gehorchte. Die Radlerin hatte sich absolut korrekt verhalten, in dem sie langsamer fuhr (Landgericht Tübingen, Az.: 5 O 218/14).

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Zuverlässiges Giftköder-Warnsystem für Hunde
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein flächendeckendes Radarsystem, das alle Giftköder-Fundorte zuverlässig meldet, gibt es nicht. Doch die ARAG Experten weisen auf ein recht effizientes Portal hin, das Deutschland, Österreich und die Schweiz abdeckt. Auf den Seiten www.giftkoeder-radar.com können Hundebesitzer lesen und melden, wo das Gassigehen für ihren Vierbeiner gefährlich wird. Die Seite schickt zudem Push-Mitteilungen über Giftköderfunde als App und informiert über Tierärzte in der Nähe, falls ein Hund Gift zu sich genommen hat. Eine echte Garantie für einen gefahrenlosen Spaziergang ist nach Angaben der ARAG Experten jedoch nur eins: Ein perfekt ausgebildeter, gehorsamer Hund. Ein Tier, das weiß, dass es Essbares, was es auf der Straße findet, nicht fressen oder behalten darf. Zudem raten die ARAG Experten Hundehaltern, regelmäßig ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse für Tiere aufzufrischen und sich umfangreich über Gifte zu informieren.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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